Die Evangelische Schule Neukölln (ESN)ist eine staatlich anerkannte Schule in freier Trägerschaft.
De
r Schulträger ist die Schulstiftung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Die ESN leistet mit den anderen evangelischen Schulen einen eigenständigen Beitrag zur öffentlichen Verantwortung für Bildung und Erziehung.
Die Personalkosten und ein Teil der Schulmittel werden vom Lande Berlin bzw. vom Bezirk Neukölln (re)finanziert.
Das
Schulgeld wird einkommensabhängig erhoben und liegt zwischen 45,00 Euro und 315,00 Euro (ab 1. August 2010). Erlass und Ermäßigung sind möglich. 


Die ESN in Stichworten
G r u n d s c h u l e Klassen 1 - 3  JüL = jahrgangsübergreifende Lerngruppen
Klassen 4 - 6  zweizügig, Frequenz: 26
I n t e g r i e r t e
S e k u n d a r s c h u l e

mit

g y m n a s i a l e r
O b e r s t u f e
Sekundarstufe I ( Sek I ) :

Klassen 7 bis 10: vierzügig mit durchschnittlich 23 Schülerinnen und Schülern pro Klasse

Sekundarstufe II ( Sek II ) :
11 - 13: zur Zeit zweizügig

Unterrichtsorte: Mainzer Straße und Schillerpromenade
S c h u l g e l d Ab dem 01.08.2010 zwischen 45,00 Euro und 315,00 Euro monatlich in den obersten Einkommensgruppen.
  Ermäßigung oder Befreiung sind möglich.

Profil

Die Evangelische Schule Neukölln bietet mit ihrer Grund- und Oberschule ein Angebot für alle Schülerinnen und Schüler, unabhängig von ihrem Leistungsvermögen. Sie wurde 1948 gegründet, ab 1975 wurde die Mittelstufe als integrierte Gesamtschule geführt und wächst nun in die neue Schulform der integrierten Sekundarschule hinein.

Die ESN hat Teil an dem pädagogischen und diakonischen Handeln der Kirche, das sich auf das Evangelium von Jesus Christus gründet. Sie orientiert sich vor allem an christlicher Überlieferung der Bibel und Geschichte und weiß sich der fortwirkenden Reformation evangelischer Prägung verpflichtet.

Sie trägt dazu bei, "dass Schüler, Lehrer und Eltern zu einem am christlichen Glauben orientierten Lebensverständnis finden, das zur Annahme der eigenen Person, zur Offenheit im Umgang mit anderen Menschen und zu verantwortlichem Handeln in Kirche und Gesellschaft führt." (Kirchengesetz über die Evangelischen Schulen vom 4.11.2005, §1 (3)).

Dieser Beitrag schließt notwendigerweise ein, dass die ESN das ökumenische und interreligiöse Gespräch sucht und offen ist für die Aufnahme interessierter Christen anderer Konfession und Nichtchristen.

Ein offener und und möglichst fächerübergreifender Unterricht und eine ganzheitliche Pädagogik sollen das eigenständige Denken, Fühlen und Handeln der Schüler und Schülerinnen in Arbeit, Spiel und Feier fördern.

Das christliche Profil der Schule verdeutlicht sich vor allem in der Teilnahme am verbindlichen Religionsunterricht, an Andachten und Gottesdiensten und in der Möglichkeit, ethische Probleme vor dem Hintergrund der christlichen Tradition in jedem Fach aufzunehmen und zu diskutieren.


Grundschule
 

1.- 6. Klasse


Die Grundschule der ESN ist eine offene Ganztagsschule.
Mit der Frühbetreuung von 6.00 Uhr bis 7.30 Uhr beginnt für einige Schüler der Schulalltag. Anschließend folgt die VHG, die den Eltern eine verlässliche Unterrichts- und Betreuungszeit bis 13.35 Uhr gewährleistet.

07.30 - 08.00 Uhr Aufsicht
08.00 - 09.35 Uhr 1. Unterrichtsblock (kl. Frühstück)
09.35 - 09.55 Uhr Bewegungspause
09.55 - 11.35 Uhr 2. Unterrichtsblock mit Freiarbeit
11.35 - 11.55 Uhr Bewegungspause
11.55 - 13.35 Uhr 3. Unterrichtsblock mit freiem Spiel und Mittagessen

Für Kinder, die eine Ganztagsbetreuung benötigen, stehen die Erzieher/innen, die vormittags wie nachmittags arbeiten, bis 18.00 Uhr zur Verfügung.

Die Schüler und Schülerinnen der Klassen 1 bis 3 werden seit dem Schuljahr 2008/09 in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen (JüL) in unserem Neubau
unterrichtet, der erst 2008 eingeweiht wurde.

In jeder der sechs JüL- Klassen (JüL A Störche, JüL B Eulen,
JüL C Buntspechte, JüL D Pinguine, JüL E Raben, JüL F Schwalben) befinden sich 24 Schülerinnen und Schüler. Die Klassen sind etwa anteilsgleich aus Erstklässlern, Zweitklässlern und Drittklässlern zusammengesetzt. Dies bietet viele Vorteile:
- Die Lerngruppe entspricht einer „Geschwisterstruktur“. Die Kinder lernen von Anfang an, dass sie nicht gleich sind in ihren Kenntnissen und Fähigkeiten und lernen an den neu hinzukommenden Kindern, dass sich ihre Kenntnisse und Fertigkeiten verbessern.
- Die Kinder, die langsamer lernen, haben die Möglichkeit, die drei Jahre in dieser Lerngruppe auf vier Jahre auszudehnen, ohne dass ihnen dieses zusätzliche Schuljahr auf die 10 Pflichtschuljahre angerechnet wird.
- Schüler, die schneller lernen, können ein Schuljahr überspringen.
- Die Lernmaterialien umfassen ein differenziertes Angebot für mehrere Leistungsstufen.
Dadurch gibt es mehr Auswahlmöglichkeiten, das Lernangebot wird vielfältiger, anspruchsvoller und interessanter und die Kinder können in Teilbereichen anspruchsvoller arbeiten während sie in anderen Bereichen altersgerecht voranschreiten.
- Regeln und Rituale werden von den älteren Kindern an die jüngeren Schüler vorgelebt und so leichter angenommen.
- Das soziale Miteinander der Schüler wird untereinander lebendiger und vielfältiger. Die Hilfestellungen werden zahlreicher und selbstverständlicher, nicht nur der Lehrer ist Helfer.
- Die Jahrgangsgruppe arbeitet konstanter, denn 2/3 der Klasse bleiben immer bestehen.
Dies sind nur einige Vorteile, die das jahrgangsübergreifende Lernen bietet.

Innerhalb von Teilungsstunden werden Kinder der einzelnen Leistungsgruppen auch getrennt von den anderen unterrichtet, z.B. um neue Lerninhalte vorzustellen.
Die Erzieher und Erzieherinnen, die auch in unserem angeschlossenen Hort mit den Kindern arbeiten, unterstützen im Laufe des Vormittags die Unterrichtsarbeit.
Schüler und Schülerinnen mit Lese- und Rechtschreibschwäche können durch eine Kontaktlehrerin besondere Förderung erhalten.
Für alle Erstklässler und später aufgenommene Schüler/innen gilt das im Schulvertrag festgelegte Probehalbjahr.

Mittelstufe
SEK I
Sekundarstufe I

neu Integrierte
Sekundarschule

in den
7. und 8. Klassen



noch
Integrierte
Gesamtschule

in den
9.-10. Klassen


Gemäß den Vorgaben der Evangelischen Schulstiftung und dem Beschluss der Schulkonferenz ist die ESN ab dem Schuljahr 2010/11 mit dem 7. Jahrgang als Integrierte Sekundarschule gestartet. Die Klassen 8 bis 10 werden noch als Integrierte Gesamtschule im Halbtagsbetrieb geführt.

Für alle Schülerinnen und Schüler besteht die Möglichkeit, bei Erfüllung der festgelegten Abschlussbestimmungen in die gymnasiale Oberstufe zu wechseln und dort nach insgesamt 13 Schuljahren das Abitur abzulegen.

Profitierend von den Erfahrungen einer 35 Jahre lang existierenden Gesamtschule gestaltet sich die neue Sekundarschule wie folgt:

In den Hauptfächern und in den Naturwissenschaften wird eine äußere Differenzierung in zwei bis drei Niveaustufen nach dem FEGA-System durchgeführt. Neben dem Kernunterricht findet Wahlpflichtunterricht in allen Klassenstufen statt. Angeboten werden z.B. Französisch, Spanisch, Naturwissenschaften, Literatur und Gesellschaftswissenschaften, Kunst und vor allem - sehr gefragt - Arbeitslehre und Informatik.

Diese Schulform ermöglicht es den Schülern und Schülerinnen einen ihren Begabungen und Neigungen entsprechenden bestmöglichen Abschluss bis hin zum Abitur zu erreichen.
Eine verfrühte Entscheidung über die Schullaufbahn wird vermieden. So entfällt auch das Nichtbestehen des Probehalbjahrs allein aus Leistungsgründen.


Der Unterricht in der Gesamtschule findet im kleineren Klassenverband statt (mit insgesamt nur 23 Schülern und Schülerinnen) und wird in den Jahrgängen 7 und 8 von einem kleinen Lehrerteam betreut (TKM).Der Schulalltag wird ergänzt durch zusätzliche Angebote wie Studien- und Klassenfahrten, Schulfeste, Basare und Sportveranstaltungen sowie vielfältige AGs. Aktivitäten und Anregungen der Schüler und Schülerinnen werden aufgenommen und umgesetzt. Klassenfahrten finden im Allgemeinen in der 7. und 9. Klasse statt, ein 3-wöchiges Betriebspraktikum in der 9. Jahrgangsstufe. Projekte, Exkursionen und Wandertage sowie eine Gedenkstättenfahrt nach Krakau/Auschwitz oder Ravensbrück in der 10. Klasse ergänzen den Unterricht.


Oberstufe
SEK II
Sekundarstufe II



11.- 13. Jg.

Achtung:
Wir bleiben
bei
13 Jahren!

Unsere Schule verfügt seit August 2003 über eine Oberstufe (Sek II), so dass jetzt bereits eine Reihe von Jahrgängen erfolgreich durch das Abitur geführt wurde.
Da unser Schulhaus in der Mainzer Straße keine freien Räume hat, mussten wir eine Filiale gründen. Die Genezareth-Gemeinde hat uns zwei Stockwerke in ihrem Gemeindehaus in der Schillerpromenade 16 vermietet, so dass wir die Oberstufe dort unterbringen können.
Das Kollegium und auch die Schüler haben sich an diesen Umstand, zwei Standorte zu nutzen, gewöhnt und wissen mittlerweile auch dessen Vorteile zu schätzen.
Der naturwissenschaftliche Unterricht findet in den Fachräumen in der Mainzer Straße statt.
Die Filiale ist eine U-Bahn-Station von dem Stammhaus entfernt.

Besonderheiten

Als Wahlpflichtkurse werden im laufenden Schuljahr angeboten:
Deutsch, Englisch, Kunst, Politikwissenschaft (PW), Religion; Mathematik, Biologie.

Als erste Fremdsprache wird Englisch fortgesetzt, als zweite Fremdsprachen werden zur Zeit Französisch und Spanisch fortgesetzt (für alle, die ab der 7. oder 9. Klasse begonnen haben).
Französisch wird in der 11. Klasse grundsätzlich auch für Anfänger angeboten.

Ein Minimum von zwei Grundkursen im Fach Religion muss belegt und in die Abiturqualifikation eingebracht werden.

Der große Vorteil unserer Oberstufe liegt sicherlich darin begründet, dass sie recht überschaubar ist. Durch die geringen Kursfrequenzen und die individuelle Betreuung der einzelnen Schüler ist es möglich, jeden Einzelnen auf dem Weg zum Abitur eng zu begleiten und an der richtigen Stelle zu unterstützen.


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17.04.2012
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