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Berührungen
Zum 11. Mal fanden künstlerische Werkstätten
der Neuköllner Schulen statt. Sie stehen jeweils
5 Schülerinnen oder Schülern des 10. Jahrgangs
einer Schule offen. Diesmal standen sie unter dem
einheitlichen Thema "Berührung".
An der ESN trafen sich für eine Woche Schülerinnen
aus verschiedenen Schulen, um lebensgroße Figuren
aus vielfältigen Materialien wie Stoff, Weidenruten,
Maschendraht mit Pappmachee, Gips oder Holz zu montieren.
Gelegentlich ratterte die Nähmaschine und wurde
zur Säge gegriffen. Farbe wurde mit dem Pinsel
aufgetragen oder gesprüht.
Bilder
des Künstlers Miro und der Künstlerin Niki
de Samt Phalle gaben Anregungen. Die Kommentare, die
die Schülerinnen ihren Werken hinzu gesetzt haben,
zeigen eine Vielfalt dessen, was Berührung sein
kann:
In der Galerie im Körnerpark werden die
Arbeitsergebnisse aller 18 künstlerischen Werkstätten
der Neuköllner Schulen des Jahres 2000 ausgestellt.
"Was
wischt sich meine Figur aus dem Auge?"(Tanja
Sch.)

"Mein Po und der Oberkörper, den ich kreiert
habe, sollen dafür stehen, was die Männer
oder gegebenenfalls die Frauen am meisten bei den
geliebten Menschen berühren."
(Melanie B.)
'Unsere Figur soll ein kräftiger Körper
sein, den jeder anfassen will, doch das Aussehen ähnelt
einem ''Proll", deshalb will ihn keiner berühren."
(Steffi G./ Navina M.)

Ergebnisse
aus der Werkstatt
mouseover-effekt
Text: Ulrike
Hoffmann
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