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Schülerinnen und Schüler unternahmen
mit Frau Müller und Frau Nareyek eine Expedition
in die Welt der Gerüche. Zunächst
wurde in Berlin an einem montäglichen Projekttag
die Einstimmung mit diversen Riechproben vorgenommen
und anschließend der Roman Das Parfum
von Patrick Süskind in Arbeitsgruppen
analysiert.
Anschließend ging es für drei Tage
per Flugzeug nach Nizza in ein Hotel, in dem
wir mit 4-6 Personen Appartements gemietet hatten.
Neben einer Stadtbesichtigung stand im Mittelpunkt
eine Bahnfahrt nach Grasse, der berühmten
Parfumstadt, wo wir in einer Führung im
Parfummuseum erfuhren, dass min. eine Tonne
Blüten für die Produktion von einem
Liter Blütenwasser nötig ist, dass
ein Parfum 3 Noten hat, dass es auf Männerhaut
länger anhält als bei Frauen, dass
ein normaler Mensch ca. 300 Gerüche unterscheidet,
eine gute „Nase“ (=Parfumeur) über
1000 und als man wie benebelt das Etablissement
verließ, taten sich viele schwer, in schönster
Sonne die Altstadt von Grasse zu erklimmen.
Im Weiteren gab es beim Wettkochen eines 3-Gänge-Menus
die große Schwierigkeit, die beste Gruppe
herauszufinden, lagen doch alle Gruppen in puncto
Einfallsreichtum, Geruch, Dekoration Kopf an
Kopf. Jungen wie Mädchen zeichneten sich
durch hohe Kreativität und Ästhetik
aus, da waren Pürierstäbe mitgenommen,
Geheimrezepte der Vinaigrette angewandt, Blüten-dekorationen
beim Dessert vorgenommen, kurz es zeigte sich,
dass Schule noch viel mehr Fähigkeiten
unserer Schülerinnen und Schüler entwickeln
kann, als vermutet.
Die Aufgabe, auch literarisch kreativ mit Gerüchen
umzugehen, wurde unterschiedlich bewältigt.
Kostproben
und Ergebnisse der literarischen Produktionen:
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